Das versprochene Land

Das versprochene Land

1. Mose 12, 1-9

Noahs Söhne hatten viele Kinder, deren Nachkommen sich über die ganze Erde verbreiteten. Waren diese Menschen gerecht oder böse?

Viele von ihnen vergaßen den wahren Gott, weil sie ihn nicht sehen konnten. Sie dachten sich neue Götter aus und machten große und kleine Statuen zu Götzen. Diese Götzen wurden aus Holz gemacht oder aus Stein gehauen. Die Menschen stellten die Götzen überall auf, beteten auf Knien zu ihnen und sagten: „Das sind unsere Götter. Sie haben uns gemacht, sie ernähren uns.“

Im Laufe der Jahre wurden die meisten Menschen auf der Erde zu Götzendienern. Sie verehrten Götzen statt Gott. Manchmal bauten sie ihre Statuen aus Silber oder Gold, um die Gunst ihres Gottes zu erlangen.Und Gott sah, dass die Menschen Götzen anbeteten, während sie sich von ihm abwandten und er wurde sehr zornig auf sie. Aber er vernichtete sie nicht, denn eines Tages sollte ein Erlöser auf die Welt kommen, um für die Sünden aller Menschen zu sterben. Dann sagte Gott: „Ich werde mir einen Mann aussuchen und ihn lehren, mich zu lieben und mir zu dienen. Er wird der Vater eines großen Volkes werden, aus dem der Retter für alle Menschen kommen wird.“ Der Herr sprach zu Abram: „Geh aus deinem Land, aus deinem Volk und aus dem Hause deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich werde dich segnen und deinen Namen groß machen.“ Abram und seine Frau Sarai machten sich auf eine lange, harte Reise. Abrams Neffe Lot begleitete sie. Gott führte Abram in das Land Kanaan.

Dort hörte er ein weiteres Mal die Stimmte Gottes, die deutlich sprach: „Dies ist das Land, das ich deinen Nachkommen geben werde.“ Abram freute sich darüber, dass er endlich angekommen war: „Kanaan ist wirklich das Land, in das ich gehen sollte!“ Und danach baute Abram einen Altar, um Gott ein Opfer zu bringen. Doch Gottes Worte über die Nachkommen ergaben für Abram keinen Sinn, da Abram und Sarai keine Kinder hatten. Aber Abram vertraute Gott sein Leben an. Gott sprach wiederholt zu Abram und sagte: „Ich werde dich segnen und behüten.“ Gott freute sich über Abram und nannte ihn seinen Freund.

Fragen zum Gespräch

3 Fragen
  1. Was verehrten und beteten die meisten Menschen an?

  2. Wie hieß der Mann, den Gott einen Freund nannte?

  3. Was hat Gott Abram versprochen?

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